17.07.2019

von B° RB

Landeskonferenz 2019

Gemeinsam Gegensätze überbrücken. Unter dem Motto "Konferenz der Gegensätze" luden die Wirtschaftsjunioren Erlangen in die kleinste der Bayerischen Großstädte. Wegweisende Entscheidungen für den Landesverband wurden auf der dortigen Mitgliederversammlung getroffen

Marlen Wehner, Landesvorsitzende der Wirtschaftsjunioren Bayern e.V., bei der Übergabe der WJ-Position zum Thema Digitalisierung und Digitalkompetenzen an MdB Stefan Müller

Kurz vor der Sommerpause trafen sich die Wirtschaftsjunioren zur jährlichen Landeskonferenz in Erlangen. Bot die Konferenz nach Eröffnung durch StM Joachim Herrmann ein umfangreiches Rahmenprogramm für die Teilnehmer, zogen zeitgleich die Kreissprecher in ihrer 2. Mitgliederversammlung des Jahres Bilanz für das erste Halbjahr. Die Zukunft fest im Blick, stellten sich die Kandidaten für das Team des Landes- und des Bundesvorstands 2020 vor.

Gab die erste Mitgliederversammlung des Jahres in Ingolstadt noch den Kompass für die weitere Arbeit des Landesvorstands vor, bot diese Mitgliederversammlung bereits einen ersten Statusbericht. „Unser thematischer Schwerpunkt lag im ersten Halbjahr klar auf der politischen Arbeit“, so die Landesvorsitzende Marlen Wehner. Nicht nur ist das neue Positionspapier zum Thema Arbeitszeitflexibilisierung erarbeitet worden, insbesondere wurden die Kontakte zur Politik in einer Reihe von Jahresgesprächen gefestigt. „Die wertschätzende Haltung der Abgeordneten gegenüber den Wirtschaftsjunioren zeigt, dass die Stimme der Jungen Wirtschaft von der Politik gehört wird“, so Wehner.

Beim Thema Digitalisierung sehen die Mitglieder der Wirtschaftsjunioren Bayern dringenden Handlungsbedarf, weshalb die Sitzung zur Verabschiedung einer Position zum Thema genutzt wurde. Einstimmig verabschiedeten sie die durch den Leiter des Politikressorts, Steffen Dollmann, koordinierte Position zu den Themen Digitalisierung und Digitalkompetenz. Damit bringen sich die Wirtschaftsjunioren zu ihrer Kernthemen weiter in Stellung. Schließlich „gehöre die Zukunft den Unternehmen, die die Chancen der Digitalisierung am besten nutzen“, so Dollmann. Auf der abendlichen Galaveranstaltung nutzte Marlen Wehner die Anwesenheit des Bundestagsabgeordneten Stefan Müller und überreichte das soeben verabschiedete Positionspapier.

Eine Fortsetzung fand das auf der ersten Mitgliederversammlung des Jahres eingeführte Workshop-Konzept zum gegenseitigen Austausch. Im innovativen World Café-Format konnten die Mitglieder in den direkten Dialog mit den Ressortleitern treten und ihre Sichtweisen zu den Ressortthemen äußern. Wieder einmal bewährte sich dieses Konzept als eine wichtige Sammelstelle für konstruktive Kritik. Die Ressortleiter erhielten so direkte Rückmeldung und Impulse für ihre Arbeit.

Als krönenden Abschluss der Konferenz verkündete der stellvertretende Landesvorsitzende Andreas Zacherl seine Kandidatur für den Landesvorsitz und präsentierte sein starkes Team für das nächste „one year to lead“. Zacherls Vorhaben für 2020? Den Schulterschluss innerhalb des bayerischen Landesverbands zu schaffen, um innerhalb des Bundesverbands Einigkeit zu demonstrieren und weiterhin mit einer Stimme für die junge Wirtschaft sprechen zu können. Die Strategie steht im Einklang mit dem ebenfalls auf der Landeskonferenz vorgestellten Konzept des Bundesvorstands 2020.

Darin strebt der ehemalige Landesvorsitzende und Kandidat für den Bundesvorsitz, Sebastian Döberl, eine engere Zusammenarbeit zwischen dem Bundes- und den elf Landesverbänden an.

Die Wirtschaftsjunioren Bayern e.V. sind mit über 4.500 jungen Unternehmern und Führungskräften unter 40 Jahren der größte Landesverband der Wirtschaftsjunioren Deutschland e.V., der mit über 10.000 Mitgliedern und einer Wirtschaftskraft von mehr als 120 Milliarden Euro Umsatz als „die Stimme der jungen Wirtschaft“ gilt. Die jungen Unternehmer verantworten rund 300.000 Arbeits- und 35.000 Ausbildungsplätze in 214 Kreisen, 62 davon in Bayern.

Seit 1958 sind die Wirtschaftsjunioren Mitglied der Junior Chamber International (JCI) mit ihrem Dienstsitz bei den Vereinten Nationen in New York. JCI Verbände gibt es in mehr als 100 Nationen. Die bekanntesten der rund 800 ehrenamtlichen Projekte mit deutscher Beteiligung sind neben dem Know How Transfer zwischen Politik und Wirtschaft auf allen Ebenen, die G20 Young Entrepreneur Alliance und verschiedene gemeinnützige Projekte wie „talk. EU“, „1000 und Deine Chance“, „Wirtschaftswissen im Wettbewerb“ die für Chancengleichheit und Nachhaltigkeit in der Wirtschaft und Fachkräfteentwicklung eintreten.

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