31.07.2017

von Stiftung Warentest B° RB

Geschirrspültabs

Stiftung Warentest. Geschirrspültabs: Von 14 Produkten im Test waren nur 8 gut

Geschirrspültabs

Die Namen werden immer beeindruckender, aber die Leistung nicht. Geschirrspültabs, die „13 in 1“, „Multi-Power-Revolution“ oder „Super Power“ versprechen, konnten die Stiftung Warentest nicht durch die Bank überzeugen. Nach fünf Monaten Laufzeit mit 8.400 Spülstunden und 5.200 verschmutzten Tellern, Tassen und Gläsern ist der Testsieger Somat Gold 12 Multi-Aktiv für 20 Cent pro Spülgang zu haben, schreibt die Stiftung Warentest im Test von Geschirrspültabs.

„Das Ergebnis könnte besser sein. Sogar teure Marken lagen auf den mittleren und hinteren Plätzen“, fasst Projektleiter Dr. Konrad Giersdorf das Ergebnis zusammen. Getestet wurden 14 Multigeschirrspültabs, davon zwei Gleichheiten, die mit identischer Rezeptur auch unter einem anderen Namen verkauft werden. Alle Tabs sind phosphatfrei, was inzwischen vorgeschrieben ist. Fünf Monate lang wurde im Labor wissenschaftlich beschmutztes Geschirr gespült. Dafür pinselten die Tester angebrannte Milchhaut, Hackfleisch, Stärke, Eigelb, Pasta und Creme brûlée auf die Teller, bzw. fülltenTee in Tassen und ließen ihn von einer Maschine wieder schlückchenweise herausschlürfen, um perfekte Teeränder zu erzeugen. Unterm Strich machten acht Geschirrspültabs ihre Sache gut.

Multitabs sollen laut test alles in einem leisten – reinigen, klarspülen, trocknen und Wasser enthärten. Wer sie nutzt, muss wissen, dass jedes Mal oft unnötig viel Chemie im Abwasser landet. Wer umweltfreundlicher spülen will, kann Solopulver flexibel dosieren oder gleich Solotabs kaufen, Salz und Klarspüler werden extra hinzugefügt. Das ist meistens nicht billiger, aber nachhaltiger. Mehr Fragen rund ums Spülen werden beantwortet unter www.test.de/faq-geschirrspueler.

Der ausführliche Bericht „Geschirrspülmittel“ erscheint in der August-Ausgabe der Zeitschrift test (ab 27.07.2017 am Kiosk) und ist online kostenpflichtig abrufbar.

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